Fragen & Antworten

Zum Erweiterungsprojekt BOSSARD Arena

Einleitung

Stand: 05. November 2021

Der Planungsprozess ist in vollem Gange, weshalb es jederzeit zu Änderungen kommen kann. Alle Zahlen beruhen auf der aktuellen Machbarkeitsstudie.

Grundlage: 2. Zwischenbericht des Stadtrats zur Erweiterung vom 26.10.2021

Die nachfolgenden Fragen und Antworten wurden gemeinsam mit der Stadt Zug erarbeitet, um grösstmögliche Transparenz bieten zu können.

Ausbau generell

Nein. Als der EVZ vom alten Hertistadion in die BOSSARD Arena zog, betrug der Zuschauerdurchschnitt rund 4000. Mit dem Stadion und dem sportlichen Erfolg stieg dieser in einem nicht zu erwarten Mass an. So ist die Auslastung heute bei rund 97%. Nur mit einem Ausbau kann der weiterhin grossen Nachfrage einer stetig wachsenden Bevölkerung in Zug nachgekommen werden. Zudem haben sich auch die Bedürfnisse der Zuschauer verändert und wir haben festgestellt, dass mehr Platz fürs Verweilen vor oder nach den Spielen benötigt wird. Insbesondere für die Fans soll mit dem Ausbau eine Fanzone und ein breiteres Gastroangebot geschaffen werden.

Weder noch. Es war der Stadt und dem EVZ von Anfang an wichtig, ein angemessenes Projekt zu entwickeln, das alle Bedürfnisse berücksichtigt. Dazu gehört die gemäss Machbarkeitsstudie eruierte Erhöhung um rund 1600 Sitzplätze und ein ausgebautes Gastronomieangebot für die Fans. Gleichzeitig berücksichtigt das Projekt keep building aber auch die Bedenken der Nachbarn bezüglich Verkehr und Lärm. Die BOSSARD Arena inklusive Arenaplatz soll ein lebendiger Treffpunkt sein für die Bevölkerung und Sportfans, sie soll aber nicht zu übermässigen Belastungen führen.

Die Bevölkerung hat sich in einer Abstimmung mit über 55% Stimmenanteil für den Ersatz des Hertistadions am gleichen Ort entschieden. Zudem hat sich die BOSSARD Arena in den Jahren zu einem wichtigen Teil des Herti-Quartiers entwickelt. Ein Neubau ausserhalb war deshalb nie ein Thema. Auch aus ökologischer Sicht ist eine Infrastruktur nahe einem Stadtzentrum die beste Entscheidung – die Stadt Zug hat dies und das Verkehrskonzept mit einem Schwerpunkt beim ÖV beweist, dass es funktioniert.

Die Erweiterung des Stadions im Norden führt dazu, dass die Weststrasse gegen Norden verschoben werden muss. Die Details dazu werden derzeit erarbeitet, inkl. diverser Möglichkeiten zur Aufwertung dieser Zone. Die Stadt ist mit den Nachbarn, insb. Zug 94, im Gespräch und prüft die diversen Möglichkeiten auch im Zusammenhang mit der notwendigen Renovation des Fussballstadions.

Sicher ist, die Weststrasse wird weiterhin für Fussgänger und Velofahrer zur Verfügung stehen.

Abgabe im Baurecht

Die Stadt Zug plant zahlreiche grosse Investitionen, unter anderem in Schulgebäude. Sie ist aktuell nicht gewillt und dies wäre aus Sicht der Stadt auch nicht adäquat, bereits nach 10 Jahren wieder in diese Liegenschaft zu investieren. Mit der Abgabe im Baurecht wird die Investition durch den Baurechtsnehmer EVZ erbracht. Ein wichtiger Aspekt in diesen Überlegungen ist zudem, die Verantwortlichkeiten für den Betrieb an den Hauptnutzer zu übertragen. Damit trägt der EVZ auch die Verantwortung für den Unterhalt und dessen Kosten, welche bei der Stadt wegfallen.

Durch die Abgabe der BOSSARD Arena im Baurecht und des Betriebs an den EVZ wird die Erfolgsrechnung der Stadt Zug im Vergleich zur heutigen Situation netto um jährlich CHF 1'650'000 entlastet. Darin enthalten sind die Unterhaltsaufwendungen, der Betrieb des Parkhauses und Abschreibungen, die wegfallen. Gleichzeitig erhöhen sich die Einnahmen dank des Baurechtszinses.

Schliesslich will die Stadt Zug dem EVZ die Möglichkeit bieten, sich erfolgreich weiterzuentwickeln. Dazu und um die notwendige Erweiterung der BOSSARD Arena zu realisieren, ist die Abgabe des Stadions im Baurecht die beste Lösung für alle Seiten.

Die Stadt ist der Meinung, dass es beim Anliegen des EVZ um eine quantitative Optimierung handelt, die vom Verursacher getragen werden muss. Zudem ist der Stadtrat überzeugt, dass der Bevölkerung eine Erweiterung der BOSSARD Arena durch den Steuerzahler schwer zu vermitteln ist

Der EVZ hat diesbezüglich auch keinerlei Erwartung an die Stadt und beansprucht keine öffentlichen Gelder für die weiteren Investitionen in die Arena.

Die Stadt hat auch die Variante gerechnet, dass sie die Finanzierung selbst tragen würde. Abgesehen von einer Investition in der Höhe von CHF 38 Mio. würde die Rechnung der Stadt gegenüber der Variante A (Finanzierung durch den EVZ, Abgabe im Baurecht) mit jährlich zusätzlich CHF 1'330'000 belastet. Aus Sicht des Stadtrats ist die Variante A mit der Abgabe des Stadions im Baurecht die optimale Lösung.

Die Stadt Zug budgetiert jährlich rund 2% des Versicherungswertes für den baulichen Unterhalt. Die Unterhaltskosten betragen heute somit rund CHF 1.2 Mio. pro Jahr. Nach der Erweiterung steigen diese auf rund CHF 1.8 Mio jährlich.

Zu den jährlichen Unterhaltskosten hinzu kommen der Betrieb des Parkhauses sowie die Abschreibungen. Total liegt der bisherige Aufwand der Stadt bei CHF 1'720'000 pro Jahr.

Auf den Grundstücken GS 36 und 4499 könnte zum Zweck der Weiterentwicklung der BOSSARD Arena eine Baurechtsparzelle von ca. 18’000 m² einschliesslich Curling- und Trainingshalle ausgeschieden werden. Die Ausnutzung, sprich der Wert der Parzelle GS 36 wurde im Zuge der Entwicklung der BOSSARD Arena für CHF 34.25 Mio. an den damaligen Bauträger verkauft und im Wohn- und Geschäftshaus Uptown GS 4775 realisiert. Der Erlös wurde für die Erstellung der BOSSARD Arena verwendet und finanzierte mehr als die Hälfte der Anlagekosten von CHF 60.96 Mio.

Der Landwert für den Baurechtszins wurde auf der Basis OeIB (Benchmark CHF 500) und einem Zuschlag für die ökonomische Nutzung der Liegenschaft (CHF 500) auf CHF 1’000 festgelegt. Dies ergibt einen Landwert von CHF 18 Mio. und mit einem Zinssatz von 2% einen Baurechtszins von jährlich CHF 360'000.

Der EVZ übernimmt bei Vorliegen einer gültigen Baubewilligung die Arena zum Buchwert und nach 35 Jahren geht das Gebäude ohne Wertsteigerung wieder an die Stadt Zug zurück.

Der Realwert der erweiterten Liegenschaft kann einschliesslich altersbedingter Entwertung nicht unter den Kaufpreis fallen, zumal es im Interesse des EVZ ist, seinem Publikum über den ganzen Vertragszeitraum ein attraktives Spiel- und Gastronomieerlebnis zu bieten und er deshalb laufend in die Liegenschaft investieren muss.

Siehe Anhang 1 zum Zwischenbericht II.

Unter dem Strich wird die Erfolgsrechnung der Stadt Zug im Vergleich zur heutigen Situation um jährlich CHF 1'650'000 entlastet. Die Stadt Zug spart über die Laufzeit des Baurechtsvertrages also über CHF 90 Mio. ein. (35 x CHF 1'650'000 Erfolgsrechnung & CHF 36 Mio. Investition)

Mit der Übernahme im Baurecht gehen auch die Namensrechte an den EVZ über. Bis 2025 bleibt es die BOSSARD Arena. Die Firma BOSSARD hat für die Namensrechte für die ersten 10 Jahre CHF 2.5 CHF bezahlt, die Verlängerung um insgesamt 5 weitere Jahre geschah gemäss Option für total CHF 250'000. Die Stadt hat davon CHF 50'000 CHF jährlich erhalten.

Bis 2025 sind die Namensrechte also geregelt. Danach, falls der EVZ das Stadion im Baurecht übernimmt, geht die Verantwortung für die Namensrechte an den EVZ. Diese sind ab 2025 sowieso neu zu verhandeln.

Die Stadt Zug schreibt dem EVZ nicht vor, wie er sich finanziert oder sein Geld einsetzt. Die Stadt will mit einer fairen und transparenten Baurechtsvereinbarung die Möglichkeit bieten, dass der Verein wirtschaftlich und sportlich wettbewerbsfähig bleibt, weil er für die Stadt und den Kanton Zug eine wichtige identitätsstiftende Rolle einnimmt. Ausserdem steht der EVZ seit vielen Jahren für eine gesunde Lohnpolitik ein und gehört in Lohnfragen gemässe Ermittlung im Jahr 2020 zum Mittelfeld der Liga. Der EVZ investiert gegenüber anderen Klubs überproportional viel in seine Nachwuchsförderung.

Es bestehen weitere Projekte zum Beispiel für preisgünstigen Wohnraum bei denen eine Abgabe von städtischen Parzellen im Baurecht geprüft wird.
Es handelt sich dabei nicht um eine allgemeine Strategie sondern wird fallbezogen überprüft.

Die damalige Lösung mit einem Bebauungsplan war als Gesamtpaket für die Stadt eine gute Lösung. Sie hat es erlaubt, das Stadion zu vernünftigen Kosten zu bauen. Die Übertragung der Ausnutzung um rund CHF 34 Mio. auf die Nachbarparzelle finanzierte mehr als die Hälfte der Anlagekosten von CHF 60.96 Mio. (Objektkredit Abstimmung).

Die Stadt Zug ist überzeugt, dass die Abgabe der BOSSARD Arena im Baurecht die optimale Lösung für alle Seiten ist. So braucht es keine öffentlichen Gelder, die Planbarkeit ist für die Stadt und den Klub über eine lange Frist gegeben und die Verantwortlichkeiten sind klar geregelt. Zudem wird das Budget der Stadt über die Laufzeit des Baurechtsvertrags um rund CHF 90 Mio. entlastet.

Es gibt keinen Plan B. Falls der GGR oder das Volk das Projekt ablehnen würden, müsste die Situation seitens Stadt neu evaluiert werden. Die Stadt glaubt jedoch nicht, dass eine Finanzierung mit öffentlichen Geldern von der Zuger Bevölkerung akzeptiert würde. Zudem hat der EVZ diesbezüglich keine Erwartungen.

Die Stadt Zug hat drei unterschiedliche Varianten verglichen und gerechnet. Für beide Parteien (Stadt Zug und EVZ) kommt nur Variante A mit der Übergabe im Baurecht in Frage. Damit wird der städtische Haushalt entlastet und der EVZ muss die Investitionen und den Betrieb auf eigenes Risiko tragen.

Baurechtsvertrag

Auf dem Grundstück GS 36 wird zum Zweck der Weiterentwicklung der BOSSARD Arena eine Baurechtsparzelle von ca. 18’000 m², einschliesslich Curling- und Trainingshalle, ausgeschieden werden. Der Landwert wird mit CHF 1000 pro m² (OeIB) also ca. CHF 18 Mio. festgelegt. Der Zinssatz beläuft sich auf 2% folglich einem Baurechtszins von CHF 360'000. Der Baurechtsvertrag hat eine Laufzeit von 35 Jahren mit einer Verlängerungsoption von 10 Jahren.

Die Gebäude werden zum Buchwert von aktuell gut CHF 8.5 Mio. übertragen. Wenn der Baurechtsvertrag beendet wird, kauft die Stadt Zug die Gebäude zum gleichen Wert zurück. Wichtig: Der Baurechtszins ist nur ein Element der Vereinbarung zwischen der Stadt und dem EVZ. Unter dem Strich wird die Erfolgsrechnung der Stadt Zug im Vergleich zur heutigen Situation um jährlich CHF 1'650'000 entlastet. Dabei ist auch der Ausfall des Betrags der Namensrechte eingerechnet.

Der Vertrag wird alle 10 Jahre mit 50% an den LIK indexiert, bis zu einem Zinssatz von maximal 4% angepasst.

Da es sich bei der BOSSARD Arena nicht um eine «Rendite-Liegenschaft» im eigentlichen Sinn (mit Erträgen durch die Vermietung von Flächen) handelt, sondern um eine Sportstätte, deren Erträge durch Veranstaltungen generiert werden, muss der Verkehrswert des Objektes anders berechnet werden.

Die Liegenschaft BOSSARD Arena wurde auf Grundlage des kantonalen Finanzhaushaltsgesetzes seit der Fertigstellung degressiv abgeschrieben. Die Umstellung dieser Systematik auf eine lineare Abschreibung von Immobilien erfolgte erst per 1. Januar 2021, nachdem das revidierte kantonale Finanzhaushaltsgesetz in Kraft ist.

Die Miete EVZ Sport AG/EVZ Gastro AG von CHF 1'800'000 wurde proportional zu den bestehenden Mieten von CHF 1'100'000 kalkuliert. Die approximative Miete von ca. CHF 2'800'000 wird aufgrund des städtischen Beitrags an die Infrastruktur des Breiten- und Jugendsport um CHF 1'000'000 gemindert. Der EVZ zahlt also Miete für die Nutzung durch den Profisportbereich und die Gastronomie. Die Jugendsport-Aktivitäten des EVZ und verschiedener anderer Vereine sowie die Breitensportaktivitäten werden mit diesem Betrag angerechnet. Diese Handhabung entspricht der gängigen Praxis in der Stadt bei Sportinfrastrukturen und verändert sich nicht durch die Abgabe im Baurecht.

Die Gebäude werden zum Buchwert von aktuell gut CHF 8.5 Mio. übertragen. Wenn der Baurechtsvertrag ausläuft, kauft die Stadt Zug die erweiterten und unterhaltenen Gebäude zum gleichen Betrag zurück.

Der EVZ übernimmt bei Vorliegen einer gültigen Baubewilligung die Arena zum Buchwert und nach 35 Jahren geht das Gebäude ohne Wertsteigerung wieder an die Stadt Zug zurück. Der Realwert der erweiterten Liegenschaft kann einschliesslich altersbedingter Entwertung nicht unter den Kaufpreis fallen, zumal es im Interesse des EVZ ist, seinem Publikum über den ganzen Vertragszeitraum ein attraktives Spiel- und Gastronomieerlebnis zu bieten.

Der ordentliche Heimfall ist geregelt und die Auflagen zur Betreibung der Arena sind jederzeit durch den EVZ sicherzustellen. Es liegt im Interesse des EVZ selbst, dass er betriebswirtschaftlich funktioniert. Der EVZ hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er in der Schweizer Sportlandschaft vorbildlich und nachhaltig handelt.

Ein gewisses Risiko liegt jeder Entwicklung zugrunde. Die Stadt Zug hat jedoch ein vergleichbares Problem, wenn der EVZ als Hauptmieter wegfallen respektive kein Spitzensport mehr in der BOSSARD Arena stattfinden würde.

Nein. Der Baurechtsvertrag ist nicht vom sportlichen Erfolg abhängig. Der Baurechtszins ist indexiert und wird alle zehn Jahre nach oben oder unten angepasst.

Im Grundsatz nein. Ein Baurechtsvertrag regelt jedoch bestimmte Situationen, die zu einem Heimfall der Liegenschaft an den Grundeigentümer führen könnten. Zum Beispiel wenn der EVZ den definierten Zweck des Baurechtes nicht einhält.

Weitere Bedingungen / vertragliche Regelungen

Der EVZ verpflichtet sich zu einer Besitzstandswahrung der Leistungen im Schul- und Breitensport. Die bestehenden Möglichkeiten für die Öffentlichkeit und andere Vereine sind weiterzuführen und in Abstimmung mit der Stadt Zug weiterzuentwickeln.

Insbesondere das Ausseneisfeld wird weiter bestehen. Falls möglich, will der EVZ dieses mit einer Winterlandschaft ergänzen, um es damit attraktiver für die Bevölkerung zu gestalten.

Der EVZ ist im Rahmen des Baurechtsvertrags verpflichtet, die notwendigen Unterhalts- und Instandsetzungsarbeiten zu leisten. Zudem ermöglicht der Baurechtsvertrag dem EVZ die erforderlichen Investitionen in eigener Verantwortung zu tätigen. Die energieeffizient konzipierte BOSSARD Arena muss auch in Zukunft nachhaltig betrieben werden und die Lieferverträge bezüglich Wärmeverbund erfüllen.

Ein wichtiges Ziel des Projekts ist die Neuregelung des Betriebs und der Konstellation zwischen Stadt Zug, KEB und EVZ. Diese soll klare Verantwortlichkeiten und Transparenz bei den Geldflüssen und Verantwortlichkeiten schaffen.

Der EVZ und der Stadtrat bevorzugen klar die Variante A (siehe Zwischenbericht II), in welcher geplant ist, dass der EVZ die Aktienmehrheit an der KEB übernimmt. Die Kunsteisbahn Zug AG mit all ihren Mitarbeitenden und auch gültigen Verträgen gegenüber Mietern und Dienstleistern bleibt indes unverändert bestehen.

Nein. Der EVZ plant aber einen guten Mix zwischen teuren und günstigeren Tickets. Von den geplanten rund 1600 zusätzlichen Plätzen würde nur rund ein Viertel für besondere, hochpreisige Angebote genutzt. Drei Viertel sind als normale Sitzplätze geplant. Für die Sicherstellung der Finanzierung und auch der Schaffung von günstigen Plätzen und Angeboten bedarf es einer gezielten Realisierung auch von teureren Plätzen. Ohne diese Segmente ist eine Erweiterung der Arena nicht möglich.

Die Stadt Zug und der EVZ werden vertraglich regeln, dass eine Bestandwahrung für sämtliche Mieter gilt.

Die BOSSARD Arena, die Trainings- und Curlinghalle und das Ausseneisfeld wurden nicht nur für den EVZ erstellt und werden heute und auch zukünftig nicht nur vom EVZ genutzt. Der EVZ hat auch keinen darüber hinausgehenden Bedarf. Der EVZ übernimmt die betriebliche Verantwortung und ist auf die Weiterführung der Zusammenarbeit mit den anderen Mietern auch angewiesen.

Die Stadt Zug und der EVZ haben vertraglich geregelt, dass eine Bestandwahrung für sämtliche Mieter gilt.

Die BOSSARD Arena hat bereits heute eine hohe Effizienz und hat auch eine Minergie-Zertifikat. Der EVZ wird dies weiterführen und weitere Potentiale erschliessen, sofern sich weitere Potentiale ergeben sollten.

Der EVZ prüft, inwiefern der hohe Stand noch verbessert werden kann. Eine Analyse hierzu ist beim EVZ im Gang.

Projekt / Ausseneisfeld / Arenaplatz

Rund um die BOSSARD Arena gibt es bei der Sporthalle schon sehr viele Veloparkplätze, welche bisher noch nicht ausgeschöpft wurden. Es werden jedoch zusätzliche Veloparkplätze erstellt.

Das Konzept «Keep Building» hat das Ziel, die Architektur der Halle nur leicht weiterzuentwickeln und optisch so wenig wie möglich zu verändern. Der Charakter des Gebäudes bleibt also bestehen.

Die Zuschauerkapazität wird gemäss Machbarkeitsstudie um rund 1'600 Personen erhöht, folglich hätte die BOSSARD Arena künftig eine Kapazität von rund 8'750 Personen. Die Erhöhung der Zuschauerkapazität kann nur im Norden der Arena erfolgen. Im Norden wächst das Gebäude horizontal, der Nordteil des Dachs wird etwas steiler. Im Süden wächst das Gebäude über zwei Geschosse unter dem Arenadach in der gleichen Flucht wie der Durchbruch beim Uptown. Der Annexbau der Trainings- / Curlinghalle wird um ein Geschoss erhöht. Das Konzept mit den drei Modulen wurde durch den Projektleiter des damaligen Architekturbüros entwickelt. Auch der Name des Projekts bringt dies zum Ausdruck: «Keep Building».

Der Arenaplatz soll insgesamt belebt werden und in Zukunft den Bedürfnissen vieler Anspruchsgruppen gerecht werden. Dafür werden derzeit verschiedene Ideen entwickelt und geprüft, die keine Auswirkungen auf die Tiefgarage haben sollten.

Dies haben wir ebenfalls geprüft. Um alle Anforderungen, u.a. auch baurechtliche, müsste hier ein Neubau ins Auge gefasst werden. Zudem würde diese Lösung keine Erweiterung der Zuschauerkapazitäten bringen.

Bei der Belebung des Arenaplatzes geht es nicht um grössere Events oder Abendveranstaltungen sondern vielmehr um eine Belebung des Platzes tagsüber mit Aktivitäten für verschiedene Anspruchsgruppen. Der EVZ schlägt in seinem Konzept vor, während den Wintermonaten eine temporäre Winterlandschaft als Ergänzung zum Ausseneisfeld auf dem Arenaplatz zu betreiben. Auf dem Arenaplatz kann so eine stimmungsvolle Atmosphäre entstehen. Die Winterlandschaft bedeutet eine erhebliche Aufwertung des Angebotes für die Öffentlichkeit.

Die Stadt Zug prüft zudem derzeit diverse Möglichkeiten, um den Arenaplatz auch im Sommer attraktiver zu gestalten und zu beleben. Diese Arbeiten sind derzeit im Gange.

Der Planungsperimeter schliesst den Platz unter dem Vordach mit ein. Die abschliessende Baurechtsparzelle ist noch nicht definiert. Der Arenaplatz bleibt jedoch zum grösseren Teil im Eigentum der Stadt Zug.

Der EVZ schlägt in seinem Konzept vor, während den Wintermonaten eine temporäre Winterlandschaft (Eisfeld mit Eiswegen) in den Arenaplatz hinzustellen und zu betreiben. Auf dem Arenaplatz kann eine stimmungsvolle Atmosphäre entstehen. Die Winterlandschaft bedeutet eine erhebliche Aufwertung des Angebotes für die Öffentlichkeit. Die Stadt Zug prüft zudem derzeit diverse Möglichkeiten, um den Arenaplatz auch im Sommer attraktiver zu gestalten.

Es gibt derzeit keine derartigen Pläne. Das Eisfeld soll wie heute für das freie Eislaufen genutzt werden.

Nein, es werden keine zusätzlichen Parkplätze erstellt. Eine Auswertung der Saison 2019/20 hat ergeben, dass die Parkplätze rund um die Arena (Aussenparkplätze entlang den Sportplätzen, Hafen, Gaswerkareal, Parkhaus An der Aa, Parkhaus Foyer, Parkhaus Siemens) überhaupt nie voll besetzt waren.

Das Verkehrsaufkommen wird sich aus heutiger Sicht nicht gross verändern, da schon jetzt der überwiegende Anteil der Fans mit dem ÖV anreist. Dieses Konzept hat sich bewährt und wird weiter ausgebaut. Mit dem Ausbau des Gastroangebots rechnet der EVZ eher damit, dass die Spitzen gebrochen werden können und sich die Zuschauermassen besser verteilen. Einige Fans werden früher anreisen oder nach dem Spiel noch in der Fanzone verweilen. So verteilt sich die Menge über eine grössere Zeitspanne.

Der EVZ möchte alle Module realisieren, weil nur mit der Erstellung aller Module die verschiedenen Segmente abgedeckt werden könnten. Es gilt aber die Änderung des Bebauungsplanes abzuwarten, welches hier die Vorgaben machen wird.

Witterungsbedingt hat das Arenadach aufgrund der Höhe auch heute schon nur rund die Hälfte des Ausseneisfeldes geschützt. Zudem kann festgehalten werden, dass die Nachfrage bei schlechtem Wetter nicht sehr hoch ist. Schlussfolgernd ist eine hohe Nutzung des Ausseneisfeldes nur bei trockenem Wetter gegeben. Die Winterlandschaft würde unter freiem Himmel geplant, eine Überdachung ist nicht geplant und auch nicht zielführend.

In der Tat ist die Entfluchtung der Zuschauermengen aufgrund der engen Platzverhältnisse rund um die BOSSARD Arena eine grosse Herausforderung. Gleichwohl ist sie heute im Vergleich zu vielen anderen Stadien hervorragend sichergestellt.

Das Konzept «Keep Building» setzt auf diesem Bestand auf und die zuständigen Behörden sind bereits in Kenntnis der Ausbaupläne. Die geplanten neuen Sitzplätze werden über separate Fluchtwege verfügen, die direkt ins Freie führen.

Finanzierung durch EVZ

Mit der Übernahme der BOSSARD Arena im Baurecht wird es für den EVZ anhand der Sicherheiten möglich sein, privates Kapital zu erhalten und in den kommenden Jahren zurückzuzahlen.

Nein. Dazu bleib aber auch noch Zeit. Sobald die bestehenden Verträge sich dem Ablauf nähern und bekannt ist, wie die Arena in Zukunft aussieht, werden wir diese Gespräche führen.

Einerseits wird es möglich sein, dank dem ‘Besitz’ des Stadions Zugang zu Bankkrediten zu erhalten, was heute schwieriger ist. Andererseits glaubt der EVZ, dass auch Private bereit sein werden, das Projekt mit Darlehen oder Krediten zu ermöglichen. Zudem sollen die zusätzlichen Einnahmen einen Finanzierungsbeitrag leisten.

Diese zwei Themen haben nichts miteinander zu tun. Der EVZ war stark durch die behördlichen Massnahmen betroffen und hatte deswegen grosse Einnahmeausfälle. Wir haben uns in dem Zusammenhang zu den öffentlich diskutierten Hilfsmassnahmen geäussert und wie viele andere Organisationen und Unternehmen auch, eine faire Unterstützung gefordert. Diese Situation ist aber temporär.

Der Stadionausbau ist ein Projekt, das die langfristige Wirtschaftlichkeit des EVZ sichern soll.

Der EVZ geht davon aus, dass es bei der heutigen Anzahl von rund 10 Grossanlässen nebst den Heimspielen bleiben wird. Die Nachfrage wird sich aufgrund der Erweiterung nicht verändern. 7200 oder 8750 Plätze machen keinen Unterschied.

Nein. Wir bieten Veranstaltern heute schon ein hochwertiges Umfeld und einen Top-Service. Dafür verlangen wir Marktpreise. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Ja, es ist geplant, die Abstände an den Standards moderner Stadien anzupassen, welche zwischen 45 und 49cm betragen. In einigen Sektoren in der BOSSARD Arena sind die Sitzabstände aktuell bei komfortablen 54–55 cm. Diese sollen in vereinzelten Sektoren um maximal 5 cm reduziert werden, so dass sie bei minimal 49cm sein werden. Damit kann ein Teil der zusätzlich notwendigen Kapazitäten realisiert und gleichzeitig die baulichen Eingriffe reduziert werden. Der Komfort bleibt in der BOSSARD Arena weiter sehr gross.

Dies detaillierten Zahlen werden im Rahmen des Richtprojekts erst berechnet. Eine Option ist die Reduktion der Abstände zwischen den Sitzen. Entscheide dazu sind aber noch nicht gefallen.

Nein. Der EVZ plant einen guten Mix zwischen teuren und günstigeren Tickets. Von den geplanten rund 1600 zusätzlichen Plätzen würde nur rund ein Viertel für besondere, hochpreisige Angebote genutzt. Drei Viertel sind als normale Sitzplätze geplant. Es ist das Ziel des EVZ, die Arena in den diversen Segmenten auszubauen und insbesondere eine Fanzone zu erstellen.

Wir können ihnen endlich ein vielfältigeres Gastroangebot offerieren und werden eine eigene Fanzone einrichten. Das Ziel ist, dass die Fans einen Treffpunkt für vor und nach den Spielen haben. Auch wollen wir den Fan-Shop integrieren und ausbauen.

Das sehen wir nicht so. Wir weiten das Gastroangebot nicht permanent aus. Es wird auch in Zukunft nur eine Bar/ein Restaurant geben, das an allen Tagen offen hat. Die weiteren Gastroangebote sind rund um die Spiele des EVZ in Betrieb und sonst nur bei spezifischer Nachfrage geöffnet. Die umliegenden Gastrobetriebe sind heute an den Heimspielen vollends besetzt und profitieren von den Heimspielen. Das ‘intern’ dazukommende Gastroangebot richtet sich zu einem Grossteil an Fans, die heute erst kurz vor Spielbeginn kommen und keine Gastroangebote nutzen. Mit insgesamt mehr Zuschauern wird die umliegende Gastronomie also eher noch stärker profitieren.

Wir schätzen einen Zusatzaufwand von CHF 4 Mio., um den Break-Even zu erzielen. Dies werden wir aus dem Spielbetrieb finanzieren müssen. Insgesamt sind wir aber zuversichtlich, dass wir ein ‘Plus’ erwirtschaften können. Wir kalkulieren derzeit mit einem Plus von CHF 140'000 pro Jahr.

Die zusätzlichen Einnahmen stammen aus den Namensrechten (+ CHF 250'000) sowie:

  • Zusätzlicher Ticketverkauf (Mischkalkulation von unterschiedlichen Preiskategorien und einer Auslastung von 90%)
  • Zusatzerträge Gastronomie basieren auf einem zusätzlichen Gewinn von rund CHF 10'000 pro Spieltag und gut CHF 100'000 pro Jahr für die Fanzone (Sportsbar)
  • Miete Events steigt jährlich um ca. CHF 130'000 durch grösseres und flexibleres Raum- und Gastronomieangebot
  • Allgemeiner Eislauf plus ca. CHF 80'000 durch mehr Besucher aufgrund der neuen Winterlandschaft.

Der EVZ zahlt gute Löhne, gehört aber bei weitem nicht zu den Klubs mit den höchsten Löhnen. Dies bestätigt eine gezielt durchgeführte Ermittlung im Jahr 2020. Der EVZ gehört in Lohnfragen zum Mittelfeld der Liga.

Der EVZ gehört jedoch heute zu den Spitzenteams in der Schweiz und will das bleiben. Dazu ist eine gewisse wirtschaftliche Stärke notwendig, die nur durch genügend Zuschauer und Gastroangebote finanzierbar ist. Ohne den Ausbau liegt der EVZ nach den verschiedenen Stadionmodernisierungen und -neubauten bei den Zuschauerkapazitäten auf Rang 5 von 13 und im Bereich der Gastronomieplätzen (Sitzplätzen) auf Rang 12 von 13. Bei den Zuschauerkapazitäten gilt es zudem zu erwähnen, dass die Differenz auf den 4. der Liga höher ist als auf den 12. Platz. Wir brauchen also Mehreinnahmen, um unsere Position an der Spitze halten und langfristig überhaupt ermöglichen zu können.

Wir sind zuversichtlich, dass sich die Corona-Situation weiter verbessert und die Zuschauer bald wieder ohne Einschränkungen ins Stadion können. Der Aboverkauf für die laufende Saison hat auf jeden Fall wieder gezeigt, dass das Interesse am EVZ keineswegs geringer ist als vor Corona. Deshalb glauben wir weiterhin an ein Potenzial von knapp 9000 Zuschauern.

Es ist korrekt, dass wir vor allem das Modul Nord brauchen. Uns ist es aber auch ein grosses Anliegen, mehr Platz für unsere Fans zu schaffen und ihnen auch bessere Verpflegungsmöglichkeiten zu bieten. Zudem möchten wir auch der Bevölkerung ein besseres Angebot machen und wollen deshalb den Arenaplatz beleben mit einem ausgebauten Winter- und Sommerangebot.

Die Machbarkeitsstudie hat aufgezeigt, dass mit Erstellung eines neuen Hallendachs maximal eine zusätzliche Zuschauerkapazität von 2'000 realisiert werden könnte. Der EVZ hat sich bewusst dagegen entschieden und ist der Auffassung, dass die gewählte Variante «Keep Building» in allen Aspekten verträglicher ist. Mit dieser können 1'600 zusätzliche Zuschauerplätze realisiert werden.

Der EVZ schätzt ein, dass hierfür das Potenzial in Zug für knapp 9'000 Zuschauer gegeben ist. Dies auch aufgrund des angestrebten Wachstums in Zug. Mit der gewählten Kapazität wird die Arena weiterhin immer gut gefüllt sein und es wird auch ein stimmungsvolles Ambiente herrschen.

Das ist leider nicht möglich. Schon heute gibt es eine Quersubventionierung der günstigsten Tickets durch die höherpreisigen Angebote. Dies ist auch beim Ausbau so, weil die CHF 35 Mio. finanziert werden müssen.

Der EVZ rechnet bei einer Investitionssumme von rund CHF 35 Mio. mit einem jährlich wiederkehrenden Aufwand von gut CHF 4 Mio.:

  • CHF 1.94 Mio. Unterhalt (2% Gebäudewert)
  • CHF 0.36 Mio. Baurechtszins
  • CHF 1 Mio. Abschreibung (35 Mio. / 35 Jahre)
  • CHF 0.4 Mio. Finanzierungsbedarf
  • CHF 0.3 Mio. zusätzlichem Betriebsaufwand

Der EVZ will die Erweiterung gewinnbringend erstellen, um langfristig die Konkurrenzfähigkeit in der Liga ermöglichen und sicherstellen zu können.

Der EVZ plant einen guten Mix zwischen teuren und günstigeren Tickets. Von den geplanten rund 1600 zusätzlichen Plätzen würde nur rund ein Viertel für besondere, hochpreisige Angebote genutzt. Drei Viertel sind als normale Sitzplätze geplant. Für die Sicherstellung der Finanzierung und auch der Schaffung von günstigen Plätzen und Angeboten bedarf es einer gezielten Realisierung auch von teureren Plätzen. Ohne diese Segmente ist eine Erweiterung der Arena nicht finanzierbar und auch nicht sinnvoll.

Die zusätzlichen Einnahmen stammen aus den Namensrechten (+ CHF 250'000) sowie:

  • Zusatzerträge Gastronomie basieren auf einem zusätzlichen Gewinn von rund CHF 10'000 pro Spieltag und gut CHF 100'000 pro Jahr für die Fanzone (Sportsbar)
  • Miete Events steigt jährlich um ca. CHF 130'000 durch grösseres und flexibleres Raum- und Gastronomieangebot
  • Allgemeiner Eislauf plus ca. CHF 80'000 durch mehr Besucher aufgrund der neuen Winterlandschaft.

Nein. Das bevorzugte Projekt lässt sich parallel zum Spielbetrieb erstellen. Die Anpassung des nördlichen Teils des Hallendachs geschieht in einer Zwischensaison. Das gewählte Konzept erlaubt zudem einen Bau in Etappen, was eine gewisse Flexibilität gibt.

Die Angst vor unzähligen Events in der BOSSARD Arena ist unbegründet. Im Bereich Corporate Events (Firmenanlässe) gibt es auf dem Arbeitsplatz Zug aktuell keine erhöhte Nachfrage. Im Bereich der Public Events (offene Anlässe, z.B. Konzerte) ist festzuhalten, dass Zug im Schweizer Markt aufgrund der Nähe zu Zürich keine bevorzugte Destination der Eventveranstalter sein wird. Im Bereich des Arenaplatzes gelten weiterhin die städtischen Beschränkungen, dass maximal 4 Grossevents pro Jahr auf dem Arenaplatz stattfinden dürfen.

Der EVZ will die Arena in Zukunft sicher noch besser vermarkten. Das Potenzial für Grossanlässe ist aber nicht grösser bei 8’750 anstelle von 7’200 Plätzen. Das Ziel sind vielmehr kleinere Events im Business-Bereich.

Anwohner und Quartier

Dies ist dem EVZ und der Stadt bewusst. Die Erweiterung der Zuschauerplätze kann nur im Norden der Arena realisiert werden. Aufgrund der Grenzabstände muss die Weststrasse angepasst werden. Die Verbindung und der Durchgang für die Bevölkerung wird dadurch aber in keiner Weise tangiert.

Der EVZ und die Stadt Zug sind mit Zug 94 diesbezüglich in Gesprächen.

Alle Nachbarn inklusive den Mietern im Uptown werden zu gegebener Zeit transparent über das Projekt und den Projektfortschritt informiert. In der Tat gibt es einzelne Mieter, die sich immer wieder am Lärm stören. Dabei geht es vor allem um Freizeit- und Sportaktivitäten wie z.B. Skateboardfahren unter dem Vordach oder auf dem Arenaplatz. Die Stadt Zug und der EVZ sind allen Zugerinnen und Zuger verpflichtet und versuchen die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden.

Das Verkehrsaufkommen wird sich aus heutiger Sicht nicht gross verändern, da schon jetzt der überwiegende Anteil der Fans mit dem ÖV anreist. Eine Auswertung der Saison 2019/20 hat ergeben, dass die Parkplätze rund um die Arena (Aussenparkplätze entlang den Sportplätzen, Hafen, Gaswerkareal, Parkhaus An der Aa, Parkhaus Foyer, Parkhaus Siemens) überhaupt nie voll besetzt waren. Im Durschnitt gab es 192 freie Parkplätze.

Die BOSSARD Arena ist sehr gut erschlossen und der EVZ setzt mit seiner guten Zusammenarbeit mit der ZVB auf den ÖV. Die Fans können mit den Eintrittstickets kostenlos den ÖV nutzen und dieses Angebot wird sehr geschätzt. Der EVZ wird mit der ZVB Gespräche führen, um auch die zusätzlichen Fans per ÖV transportieren zu können. Eine wichtige Massnahme ist der Ausbau des Gastroangebots, damit die Fans früher anreisen oder nach dem Spiel noch in der Fanzone verweilen. So verteilt sich die Menge über eine grössere Zeitspanne.

Wichtig: Es sind keine zusätzlichen Parkplätze geplant.

Mit dem Bebauungsplan Herti wird das Quartierzentrum mit Einkaufszentrum erneuert und erweitert. Die Anbindung des Hertizentrums in das Stadtgefüge und das Strassen- und Wegenetz hat hohe Priorität. In der Stadt Zug läuft derzeit eine übergeordnete Verkehrsplanung bei der die Entwicklung des Herti Quartier und eine Weiterentwicklung der BOSSARD Arena berücksichtigt werden. Die Weststrasse muss nach vorläufigen Erkenntnissen angepasst werden.